Mit dem SafeNet Key Storage Provider ist es nicht möglich, Berechtigungen auf die privaten Schlüssel zu setzen: die Microsoft Management Console (MMC) wird hierbei abstürzen.
„Den Onlineresponder (OCSP) mit einem SafeNet Hardware Security Module (HSM) verwenden“ weiterlesenKategorie: Zertifikat-Benutzung
Die erweiterte Schlüsselverwendung (Extended Key Usage, EKU) für importierte Stammzertifizierungstellen-Zertifikate einschränken
Eine sinnvolle Härtungsmaßnahme für Zertifizierungsstellen ist das Einschränken der Zertifizierungsstellen-Zertifikate, sodass diesen nur für die tatsächlich ausgestellten erweiterten Schlüsselverwendungen (Extended Key Usage) vertraut wird.
Im Fall einer Kompromittierung der Zertifizierungsstelle ist der Schaden dann auf diese Extended Key Usages beschränkt. Das Smart Card Logon Extended Key Usage wäre dann nur in dem Zertifizierungsstellen-Zertifikat derjenigen Zertifizierungsstelle, die auch tatsächlich solche Zertifikate ausstellt, vorhanden.
„Die erweiterte Schlüsselverwendung (Extended Key Usage, EKU) für importierte Stammzertifizierungstellen-Zertifikate einschränken“ weiterlesenManuelles Zuweisen eines Remotedesktop (RDP) Zertifikats
Wurde ein Remotedesktop-Zertifikat manuell beantragt, muss es dem Remotedesktop-Sitzungshost anschließend noch zugewiesen werden.
„Manuelles Zuweisen eines Remotedesktop (RDP) Zertifikats“ weiterlesenManuelle Beantragung eines Remotedesktop (RDP) Zertifikats
Es gibt Fälle, in welchen man Remotedesktop-Zertifikate nicht von einer Zertifizierungsstelle in der eigenen Active Directory Gesamtstruktur beziehen kann oder möchte, beispielsweise wenn das betreffende System kein Domänenmitglied ist.
In diesem Fall ist die Verwendung von Zertifikatvorlagen nicht möglich, und man muss manuell einen Zertifikatantrag (Certificate Signing Request, CSR erstellen).
„Manuelle Beantragung eines Remotedesktop (RDP) Zertifikats“ weiterlesenDie Erstellung einer manuellen Zertifikatanforderung schlägt fehl mit Fehlermeldung "Expected INF file section name 0xe0000000"
Folgendes Szenario angenommen:
- Es wird eine Informationsdatei für eine manuelle Zertifikatanforderung erstellt.
- Die Erstellung der Zertifikatanforderung unter Verwendung der Datei schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl:
Expected INF file section name 0xe0000000 (INF: -536870912)„Die Erstellung einer manuellen Zertifikatanforderung schlägt fehl mit Fehlermeldung "Expected INF file section name 0xe0000000"“ weiterlesen
Eine manuell erstellte Zertifikatanforderung an eine Zertifizierungsstelle senden
Liegt eine Zertifikatanforderung, beispielsweise nach manueller Erzeugung, in Form einer Textdatei (üblicherweise mit Endung .CSR oder .REQ) vor, kann diese mit Bordmitteln an die Zertifizierungsstelle gesendet werden.
„Eine manuell erstellte Zertifikatanforderung an eine Zertifizierungsstelle senden“ weiterlesenChrome und Safari limitieren SSL Zertifikate auf ein Jahr Gültigkeit
Apple hat vor kurzem angekündigt, dass der Safari-Browser künftig nur noch Zertifikate mit einer Gültigkeit von 398 Tagen akzeptieren wird, sofern diese ab 1. September 2020 ausgestellt wurden.
Mozilla und Google wollen in ihren Browsern ein vergleichbares Verhalten implementieren. Es stellt sich also die Frage, ob diese Änderung Auswirkungen auf interne Zertifizierungsstellen haben wird – ob künftig also auch interne SSL-Zertifikate diese Regeln befolgen müssen, wie es beispielsweise bei der Erzwingung des RFC 2818 durch Google der Fall war.
„Chrome und Safari limitieren SSL Zertifikate auf ein Jahr Gültigkeit“ weiterlesenMehr als ein gemeinsamer Name (Common Name, CN) im Zertifikat
Heutzutage eher eine Kuriosität als wirklich praxisrelevant, aber es kommt hin und wieder vor, dass man Zertifikatanforderungen erhält, welche mehr als einen gemeinsamen Namen (Common Name) im Betreff (Subject) beinhalten. Auch wenn es erstaunlich wirken mag, dies ist durchaus möglich und auch RFC-konform.
„Mehr als ein gemeinsamer Name (Common Name, CN) im Zertifikat“ weiterlesenÜberprüfen der Verbindung zum privaten Schlüssel eines Zertifikate (z.B. bei Einsatz eines Hardware Security Moduls)
Für einen Fuktionstest, oder bei einer Fehlersuche kann es sinnvoll sein, zu überprüfen, ob der private Schlüssel eines Zertifikats verwendbar ist. Ist der Schlüssel beispielsweise mit einem Hardware Security Modul (HSM) gesichert, gibt es deutlich mehr Abhängigkeiten und Möglichkeiten für Fehler als bei einem Software-Schlüssel.
„Überprüfen der Verbindung zum privaten Schlüssel eines Zertifikate (z.B. bei Einsatz eines Hardware Security Moduls)“ weiterlesenPlanung von Zertifikat-Gültigkeit und Erneuerungs-Zeitraum von End-Entitäts-Zertifikaten mit Autoenrollment
Wird Autoenrollment verwendet, beantragen die Teilnehmer selbständig Zertifikate und erneuern diese auch selbständig.
Betreffend der Gültigkeit der Zertifikate und des Zeitraums für ihre automatische Erneuerung gibt es zwei Werte, die im Karteireiter "General" einer Zertifiikatvorlage konfiguriert werden können:
- Gültigkeitszeitraum (Validity period): Beschreibt die Gesamt-Gültigkeit des ausgestellten Zertifikats.
- Erneuerungszeitraum (Renewal period): Beschreibt, ab welchem Zeitfenster, rückwärts betrachtet vom Ablaufdatum des Zertifikats, die automatische Erneuerung erstmals versucht wird (z.B. 6 Wochen vor Ablauf).
Zertifikate für Domänencontroller enthalten nicht den Domänennamen im Subject Alternative Name (SAN)
Folgendes Szenario angenommen:
- Es werden Zertifikate für Domänencontroller von einer Active Directory integrierten Zertifizierungsstelle (Enterprise CA) ausgestellt
- Die hierfür verwendete Zertifikatvorlage wurde selbst erzeugt
- Die ausgestellten Zertifikate enthalten im Subject Alternative Name (SAN) nur den vollqualifizierten Computernamen des jeweiligen Domänencontrollers, jedoch nicht den vollqualifizierten Namen und den NETBIOS Namen der Domäne
Die Beantragung eines Zertifizierungsstellen-Zertifikats schlägt fehl mit Fehlermeldung "The certification authority’s certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)"
Folgendes Szenario angenommen:
- Es wird ein Zertifizierungsstellen-Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle beantragt
- Die Zertifikatanforderung schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl:
The certification authority's certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)„Die Beantragung eines Zertifizierungsstellen-Zertifikats schlägt fehl mit Fehlermeldung "The certification authority’s certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)"“ weiterlesen
Denied by Policy Module
Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) für von einer Zertifizierungsstelle ausgestellte Zertifikate konfigurieren
Für eine stärkere Kontrolle über die von einer Zertifizierungsstelle ausstellbaren Zertifikate kann eine Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) eingerichtet werden, sodass Zertifizierungsstellen ab einer definierten Hierarchieebene nicht mehr in der Lage sind untergeordnete Zertifizierungsstellen-Zertifikate auszustellen
Für eine Erklärung der Funktionsweise der Einschränkung der Pfadlänge siehe Artikel "Grundlagen: Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint)".
„Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) für von einer Zertifizierungsstelle ausgestellte Zertifikate konfigurieren“ weiterlesenKonfigurieren einer Zertifikatvorlage für Remotedesktop (RDP) Zertifikate
Für die Verwendung von Remotedesktop-Zertifikaten ist es erforderlich, eine entsprechende Zertifikatvorlage zu konfigurieren.
„Konfigurieren einer Zertifikatvorlage für Remotedesktop (RDP) Zertifikate“ weiterlesenIdentifizieren des aktiven Remotedesktop (RDP) Zertifikats
Hat man eine Zertifikatvorlage für Remotedesktop-Zertifikate und eine entsprechende Gruppenrichtlinine konfiguriert, oder ein Remotedesktop-Zertifikat manuell zugewiesen, möchte man vielleicht überprüfen, ob die Zertifikate auf den teilnehmenden Computern auch korrekt vom Remotedesktop-Sitzungshost verwendet werden.
„Identifizieren des aktiven Remotedesktop (RDP) Zertifikats“ weiterlesen