Im Gegensatz zu betrieblichen Ereignissen, die oft unter dem Begriff "Monitoring" verstanden werden, handelt es sich bei der Auditierung für die Zertifizierungsstelle um die Konfiguration der Protokollierung von sicherheitsrelevanten Ereignissen.
„Konfiguration der Überwachung von Sicherheitsereignissen (Auditierungseinstellungen) für Zertifizierungsstellen“ weiterlesenAutor: Uwe Gradenegger
Standard-Auditierungsregeln für Windows Server Betriebssysteme
Sobald eine Gruppenrichtlinie mit Auditeinstellungen aktiv ist, werden die Standard-Auditierungs-Regeln, die mit dem Betriebssystem vorkonfiguriert sind, ausgeschaltet und nur noch die explizit konfigurierten Auditeinstellungen angewendet.
„Standard-Auditierungsregeln für Windows Server Betriebssysteme“ weiterlesenÜberprüfen der Verbindung zum privaten Schlüssel eines Zertifikate (z.B. bei Einsatz eines Hardware Security Moduls)
Für einen Fuktionstest, oder bei einer Fehlersuche kann es sinnvoll sein, zu überprüfen, ob der private Schlüssel eines Zertifikats verwendbar ist. Ist der Schlüssel beispielsweise mit einem Hardware Security Modul (HSM) gesichert, gibt es deutlich mehr Abhängigkeiten und Möglichkeiten für Fehler als bei einem Software-Schlüssel.
„Überprüfen der Verbindung zum privaten Schlüssel eines Zertifikate (z.B. bei Einsatz eines Hardware Security Moduls)“ weiterlesenFunktionstest durchführen für eine Zertifizierungsstelle
Nach der Installation einer Zertifizierungsstelle, nach der Migration auf einen neuen Server, oder nach umfangreicheren Wartungsarbeiten sollte ein ausgiebiger Funktionstest erfolgen, um sicherzustellen, dass alle Komponenten der Zertifizierungsstelle wie gewünscht arbeiten.
„Funktionstest durchführen für eine Zertifizierungsstelle“ weiterlesenVeröffentlichen einer Zertifikatsperrliste (CRL) auf einem Active Directory Sperrlistenverteilungspunkt (CDP)
Mitunter ist es erforderlich, dass ein von einer Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat bereits vor dessen Ablaufdatum aus dem Verkehr gezogen werden muss. Um dies zu ermöglichen, hält eine Zertifizierungsstelle eine Sperrliste vor. Hierbei handelt es sich um eine signierte Datei mit einem relativ kurzen Ablaufdatum, welches in Kombination mit dem Zertifikat zur Überprüfung der Gültigkeit herangezogen wird.
In manchen Fällen (beispielsweise bei einer Offline-Zertifizierungsstelle, oder wenn vom Standard abweichende LDAP-Sperrlistenverteilungspunkte konfiguriert wurden) muss die Zertifikatsperrliste manuell ins Active Directory veröffentlicht werden.
„Veröffentlichen einer Zertifikatsperrliste (CRL) auf einem Active Directory Sperrlistenverteilungspunkt (CDP)“ weiterlesenErstellen und Veröffentlichen einer Zertifikatsperrliste
Mitunter ist es erforderlich, dass ein von einer Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat bereits vor dessen Ablaufdatum aus dem Verkehr gezogen werden muss. Um dies zu ermöglichen, hält eine Zertifizierungsstelle eine Sperrliste vor. Hierbei handelt es sich um eine signierte Datei mit einem relativ kurzen Ablaufdatum, welches in Kombination mit dem Zertifikat zur Überprüfung der Gültigkeit herangezogen wird.
Nachdem ein Zertifikat widerrufen wurde, muss eine neue Sperrliste erstellt und veröffentlicht werden, damit Entitäten, die den Sperrstatus überprüfen, über die Sperrung informiert werden. Da die Sperrliste ein verhältnismäßig kurzes Ablaufdatum hat, muss sie auch ohne inhaltliche Änderung in regelmäßigen Abständen neu ausgestellt werden.
„Erstellen und Veröffentlichen einer Zertifikatsperrliste“ weiterlesenWiderrufen eines ausgestellten Zertifikats
Mitunter ist es erforderlich, dass ein von einer Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat bereits vor dessen Ablaufdatum aus dem Verkehr gezogen werden muss. Um dies zu ermöglichen, hält eine Zertifizierungsstelle eine Sperrliste vor. Hierbei handelt es sich um eine signierte Datei mit einem relativ kurzen Ablaufdatum, welches in Kombination mit dem Zertifikat zur Überprüfung der Gültigkeit herangezogen wird.
Beim Widerrufen eines Zertifikats wird dessen Seriennummer auf die Sperrliste gesetzt. Entitäten, die die Sperrung eines Zertifikats überprüfen, betrachten es dann als nicht mehr gültig.
„Widerrufen eines ausgestellten Zertifikats“ weiterlesenBenötigte Windows-Sicherheitsberechtigungen für den Zertifikatregistrierungs-Webdienst (CES)
Angenommen, man implementiert das Active Directory-Verwaltungsebenenmodell (Administrative Tiering Model) von Microsoft, oder wendet vergleichbare Härtungsmaßnahmen auf seinen Servern an, hat dies Auswirkungen auf die CES Komponenten.
„Benötigte Windows-Sicherheitsberechtigungen für den Zertifikatregistrierungs-Webdienst (CES)“ weiterlesenDen Certificate Enrollment Web Service (CES) für den Betrieb mit einem Group Managed Service Account (gMSA) konfigurieren
Aus Sicherheitsgründen kann es sinnvoll sein, den CES statt mit einem normalen Domänenkonto lieber mit einem Group Managed Service Account (gMSA) zu betreiben. Diese Option bietet den charmanten Vorteil, dass das Passwort des Kontos automatisch geändert wird, und dieser Schritt somit nicht von Hand vorgenommen werden muss, was leider viel zu oft vergessen wird.
„Den Certificate Enrollment Web Service (CES) für den Betrieb mit einem Group Managed Service Account (gMSA) konfigurieren“ weiterlesenPlanung von Zertifikat-Gültigkeit und Erneuerungs-Zeitraum von End-Entitäts-Zertifikaten mit Autoenrollment
Wird Autoenrollment verwendet, beantragen die Teilnehmer selbständig Zertifikate und erneuern diese auch selbständig.
Betreffend der Gültigkeit der Zertifikate und des Zeitraums für ihre automatische Erneuerung gibt es zwei Werte, die im Karteireiter "General" einer Zertifiikatvorlage konfiguriert werden können:
- Gültigkeitszeitraum (Validity period): Beschreibt die Gesamt-Gültigkeit des ausgestellten Zertifikats.
- Erneuerungszeitraum (Renewal period): Beschreibt, ab welchem Zeitfenster, rückwärts betrachtet vom Ablaufdatum des Zertifikats, die automatische Erneuerung erstmals versucht wird (z.B. 6 Wochen vor Ablauf).
Zertifikate für Domänencontroller enthalten nicht den Domänennamen im Subject Alternative Name (SAN)
Folgendes Szenario angenommen:
- Es werden Zertifikate für Domänencontroller von einer Active Directory integrierten Zertifizierungsstelle (Enterprise CA) ausgestellt
- Die hierfür verwendete Zertifikatvorlage wurde selbst erzeugt
- Die ausgestellten Zertifikate enthalten im Subject Alternative Name (SAN) nur den vollqualifizierten Computernamen des jeweiligen Domänencontrollers, jedoch nicht den vollqualifizierten Namen und den NETBIOS Namen der Domäne
Die Beantragung eines Zertifizierungsstellen-Zertifikats schlägt fehl mit Fehlermeldung "The certification authority’s certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)"
Folgendes Szenario angenommen:
- Es wird ein Zertifizierungsstellen-Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle beantragt
- Die Zertifikatanforderung schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl:
The certification authority's certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)„Die Beantragung eines Zertifizierungsstellen-Zertifikats schlägt fehl mit Fehlermeldung "The certification authority’s certificate contains invalid data. 0x80094005 (-2146877435 CERTSRV_E_INVALID_CA_CERTIFICATE)"“ weiterlesen
Denied by Policy Module
Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) für von einer Zertifizierungsstelle ausgestellte Zertifikate konfigurieren
Für eine stärkere Kontrolle über die von einer Zertifizierungsstelle ausstellbaren Zertifikate kann eine Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) eingerichtet werden, sodass Zertifizierungsstellen ab einer definierten Hierarchieebene nicht mehr in der Lage sind untergeordnete Zertifizierungsstellen-Zertifikate auszustellen
Für eine Erklärung der Funktionsweise der Einschränkung der Pfadlänge siehe Artikel "Grundlagen: Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint)".
„Einschränkung der Pfadlänge (Path Length Constraint) für von einer Zertifizierungsstelle ausgestellte Zertifikate konfigurieren“ weiterlesenKonfigurieren einer Zertifikatvorlage für Remotedesktop (RDP) Zertifikate
Für die Verwendung von Remotedesktop-Zertifikaten ist es erforderlich, eine entsprechende Zertifikatvorlage zu konfigurieren.
„Konfigurieren einer Zertifikatvorlage für Remotedesktop (RDP) Zertifikate“ weiterlesenIdentifizieren des aktiven Remotedesktop (RDP) Zertifikats
Hat man eine Zertifikatvorlage für Remotedesktop-Zertifikate und eine entsprechende Gruppenrichtlinine konfiguriert, oder ein Remotedesktop-Zertifikat manuell zugewiesen, möchte man vielleicht überprüfen, ob die Zertifikate auf den teilnehmenden Computern auch korrekt vom Remotedesktop-Sitzungshost verwendet werden.
„Identifizieren des aktiven Remotedesktop (RDP) Zertifikats“ weiterlesen