Die Beantragung von Zertifikaten mit auf elliptischen Kurven basierenden Schlüsseln schlägt fehl, wenn der Microsoft Platform Crypto Provider verwendet wird

Folgendes Szenario angenommen:

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Grundlagen: Cryptographic Service Provider (CSP) und Key Storage Provider (KSP)

Seit Windows NT 4.0 gibt es im Rahmen der CryptoAPI die Cryptographic Service Provider (CSP).

Sinn ist, dass sich eine Anwendung nicht um die konkrete Implementierung der Schlüsselverwaltung kümmern muss, sondern dies generischen Betriebssystem-Schnittstellen überlassen kann. Beispielsweise spielt es für die Zertifizierungsstellen-Software technisch keine Rolle, wie ihr privater Schlüssel geschützt ist – ob in Software oder beispielsweise mit einem Hardware Security Modul (HSM). Der Aufruf des privaten Schlüssel ist für die Zertifizierungsstelle immer identisch.

Mit Windows Vista und der Einführung der Cryptography Next Generation (CNG) als Ablöser für die CryptoAPI wurden die Key Storage Provider (KSP) eingeführt.

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Konfigurieren der Trusted Platform Module (TPM) Key Attestation

Seit Windows 8 ist es möglich, dass private Schlüssel für Zertifikate mit einem – sofern vorhanden – Trusted Platform Modul (TPM) geschützt werden. Dadurch ist eine Nichtexportierbarkeit des Schlüssels – auch mit Werkzeugen wie mimikatz – gegeben.

Auf den Ersten Blick ist allerdings nicht ersichtlich, dass nicht garantiert werden kann, dass auch wirklich ein TPM zum Einsatz kommt. Zwar wird keine Beantragung über die Microsoft Management Console oder AutoEnrollment möglich sein, wenn der Computer über kein TPM verfügt.

Es handelt sich jedoch bei der Konfiguration in der Zertifikatvorlage lediglich um eine Voreinstellung für den Client. Die Zertifizierungsstelle wird bei Beantragung nicht explizit prüfen, ob auch wirklich ein Trusted Platform Modul verwendet wurde.

Um sicherzustellen, dass der private Schlüssel einer Zertifikatanforderung wirklich mit einem Trusted Platform Modul geschützt wurde verbleibt also nur die TPM Key Attestation.

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Konfigurieren einer Zertifikatvorlage für die Verwendung des Microsoft Platform Crypto Provider, um Schutz des privaten Schlüssels durch ein Trusted Platform Module (TPM) zu ermöglichen

Seit Windows 8 ist es möglich, dass private Schlüssel für Zertifikate mit einem – sofern vorhanden – Trusted Platform Modul (TPM) geschützt werden. Dadurch ist eine echte Nichtexportierbarkeit des Schlüssels gegeben.

Nachfolgend wird der Prozess zur Einrichtung einer Zertifikatvorlage, die ein Trusted Platform Modul verwendet, beschrieben.

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