Google Chrome meldet Fehlercode "ERR_SSL_PROTOCOL_ERROR" beim Aufruf einer Webseite

Folgendes Szenario angenommen:

  • Es wird eine Webseite mit Google Chrome aufgerufen.
  • Der Verbindungsaufbau schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl:
Diese Website kann keine sichere Verbindung bereitstellen
test.intra.adcslabor.de hat eine ungültige Antwort gesendet.
Versuchen Sie, die Windows-Netzwerkdiagnose auszuführen.
ERR_SSL_PROTOCOL_ERROR
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HTTPS/SSL Datenverkehr mit Wireshark inspizieren

Bei Fehlersuche kann es sehr hilfreich sein, verschlüsselte SSL Verbindungen einzusehen, um die darin liegenden Nachrichten inspizieren zu können. Es gibt einen relativ einfachen Weg, dies mit Wireshark zu realisieren.

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Google Chrome und Microsoft Edge prüfen Sperrstatus von Zertifikaten nicht

Immer mehr Unternehmen setzen als Standardbrowser auf der Windows-Plattform den Google Chrome Browser oder den neuen auf Chromium basierenden Microsoft Edge (Codename Anaheim) ein.

Bei der Verteilung eines dieser beiden Browser sollte beachtet werden, dass sie sich in Hinsicht auf Zertifikate teils abweichend zu andere Browsern verhalten.

Nebst der Tatsache, dass Chromium im Gegensatz zum Internet Explorer und dem vorigen Edge (Codename Spartan) das RFC 2818 erzwingt, verhält er sich auch bei der Prüfung von Sperrinformationen anders.

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Was ist bei der Anwendungen der Microsoft Security Baselines zu beachten?

Im Rahmen von Härtungsmaßnahmen bietet es sich an, die von Microsoft herausgegebenen Microsoft Security Baselines auf die eigene Serverlandschaft anzuwenden.

Dies wird zwangsläufig Auswirkungen auf die PKI-Komponenten haben. Nachfolgend eine Übersicht über die zu erwartenden Auswirkungen und Gegenmaßnahmen.

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Chrome und Safari limitieren SSL Zertifikate auf ein Jahr Gültigkeit

Apple hat vor kurzem angekündigt, dass der Safari-Browser künftig nur noch Zertifikate mit einer Gültigkeit von 398 Tagen akzeptieren wird, sofern diese ab 1. September 2020 ausgestellt wurden.

Mozilla und Google wollen in ihren Browsern ein vergleichbares Verhalten implementieren. Es stellt sich also die Frage, ob diese Änderung Auswirkungen auf interne Zertifizierungsstellen haben wird – ob künftig also auch interne SSL-Zertifikate diese Regeln befolgen müssen, wie es beispielsweise bei der Erzwingung des RFC 2818 durch Google der Fall war.

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Erzeugen einer RFC 2818 konformen Zertifikatanforderung für SSL Zertifikate

Google ist mit dem Chromium Projekt und darauf basierenden Produkten wie Google Chrome und Microsoft Edge dazu übergegangen, das im Jahr 2000 verabschiedete RFC 2818 zu erzwingen und Zertifikaten nicht mehr zu vertrauen, welche das RFC nicht mehr erfüllen. Für uns ist folgender Satz von großer Brisanz:

If a subjectAltName extension of type dNSName is present, that MUST be used as the identity. Otherwise, the (most specific) Common Name field in the Subject field of the certificate MUST be used. Although the use of the Common Name is existing practice, it is deprecated and Certification Authorities are encouraged to use the dNSName instead

https://tools.ietf.org/html/rfc2818
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